Wer im Staate BRD nicht freiwillig seine Abgaben leistet wird dazu gezwungen. Dem Ideenreichtum der hiesigen Politbonzen sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Auf Grund der verschuldeten oder unverschuldeten Wirtschaftskrise, die mittlerweile auch unsere Kirchen erreicht hat, kommt der eine oder andere Pseudodemokrat auf recht absonderliche Ideen.
Vorgeschoben werden im nachstehenden Beitrag die Umsatzeinbrüche der ansässigen Kirchen. Nach dem Willen des Wirtschaftsforschers Ulrich Blum sollen Ex-Mitglieder der erwähnten Gotteshäuser eine sogenannte Ethiksteuer zahlen, damit bestehende Gottesanbeter nicht in finanzielle Nachteile durch die Zahlung der Kirchensteuer geraten. Der dadurch erzielte Gewinn soll anderen “sozialen” Einrichtungen zu gute kommen. Etwa dem Deutschen Roten Kreuz. Daß ist der Verein, der mitunter zu Hauf Altkleidercontainer aufstellt, um diverse gespendete Kleidung an Altkleidergroßhändler zu verkaufen, die die Klamotten ebenfalls veräußern, in dem man den ganzen Kram in Dritteweltländer verschifft, wo dieser dann irgendwann auf dem Schwarzmarkt auftaucht.
Nun lautet die Frage, wie die genannte Ethiksteuer den Umsatzeinbrüchen unserer Kirchen wirklich entgegenwirken soll. Diese Frage wird gewiß unbeantwortet bleiben. Wichtig ist, daß wieder ein findiger Wirtschaftsfachmann eine Lücke entdeckt hat, wie man dem Volk das Geld aus der Tasche pressen kann.
In der Online-Ausgabe der “Welt” liest sich das Hirngespinst so:
Die Kirchensteuer wird oft als Argument für einen Austritt aus der katholischen oder evangelischen Gemeinschaft genannt. Der Wirtschaftsforscher Ulrich Blum schlägt vor, dass Nicht-Mitglieder der großen Kirchen eine Ersatzabgabe zahlen sollen. Die katholische Kirche setzt allerdings vorerst auf neue Missionsstrategien.
Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, schlägt eine Ethiksteuer vor, um die Austrittswelle aus der Kirche bremsen. „Wer aus der Kirche austritt und keine Kirchensteuer zahlt, sollte eine andere Abgabe an eine soziale Einrichtung wie das Rote Kreuz entrichten“, sagte Blum der „Bild“-Zeitung. Er schlage deshalb eine Ethiksteuer nach italienischem Vorbild vor. Der Satz für diese Steuer könnte sieben Prozent der Lohn- und Einkommensteuer betragen. (Anm. Der derzeitige Kirchensteuersatz liegt bei 8-9%.)
Damit könne die Zahl der Kirchenaustritte möglicherweise gebremst und Trittbrettfahrerverhalten unterbunden werden, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. „Schließlich nehmen auch Nicht-Kirchensteuerzahler häufig soziale Dienste oder Seelsorger in Anspruch“, argumentierte Blum. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) rechnet wegen der Wirtschaftskrise in diesem Jahr mit einem deutlichen Einbruch der Kirchensteuereinnahmen.
Auch die Katholische Kirche verzeichnet Einbußen. Sie will jetzt offensiver gegen die steigende Zahl von Austritten reagieren. Künftig werde man stärker auf Ausgetretene zugehen; auch nicht Getaufte sollten angesprochen und „zum christlichen Glauben eingeladen“ werden, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Ein Forschungsprojekt solle die Beweggründe für die Austritte untersuchen. „Auf dieser Basis wollen wir neue Strategien entwickeln.“
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, sieht trotz der Austrittsproblematik keinen Bedeutungsverlust der großen christlichen Kirchen in Deutschland. „Zwei Drittel der Menschen in unserer Gesellschaft sind Mitglied einer Kirche. Das ist ein sehr relevanter Faktor, aber der wird manchmal runtergespielt, als wären wir bei zehn Prozent angelangt“, sagte die Hannoversche Landesbischöfin.
Die Gesellschaft schrumpfe in Deutschland, und das werde auch die evangelische Kirche treffen, räumte Käßmann ein. Aber auch eine kleiner werdende Kirche habe einen enorm wichtigen Auftrag. Sie wolle die Menschen ermutigen, selbstbewusst Mitglieder der Kirche zu sein, weil sie in der Gesellschaft eine wichtige Wertehaltung darstellten.
Außerdem warb Käßmann um Wiedereintritte in die Kirche, von denen es jedes Jahr 60.000 gebe. Diese Zahl wolle sie ausbauen, indem sie den Menschen deutlich mache, dass die Kirche sie an den großen Übergängen im Leben begleite wie etwa bei der Geburt eines Kindes oder dem Tod eines Angehörigen.
Käßmann verteidigte die Kirchensteuer als eine freie Vereinbarung zwischen der Kirche und ihren Mitgliedern. „Diejenigen, die das bezahlen können, zeigen als Leistungsstarke, dass sie einverstanden sind, dass ihr Geld für die Leistungsschwachen verwendet wird“, sagte sie.










[...] daß seine absurde Idee einer Ethiksteuer („Die Ungeheuerlichkeit der Ethiksteuer“,„Die unmoralische Ethiksteuer“ ) weiterhin in den Medien diskutiert [...]
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Die Äußerungen von Prof. Blum erinnern mich an Saddam Husseins Außenminister, der sich 2003 mit seinen abwegigen und völlig unglaubwürdigen Propagandaaussagen zum Gespött der Weltpresse machte, was ihm den Spitznamen „Comical Ali“ eintrug.
Ich denke, mit seinen abwegigen und völlig unglaubwürdigen Propagandaaussagen zur von ihm geforderten “Ethik-Steuer” hat sich Ulrich Blume den Spitznamen „Comical Uli“ redlich verdient!
Kommentar von skydaddy — . @ . |